Frühlingsgedichte





Frühlingsgedichte


 

Foto: Privat / An der Altmühl bei Eichstätt




Leise regt sich die Natur.

Knospenspur.

Frühling - Fest der Auferstehung.
 




 

Titel von A-Z

 

Bald

Der Frühling

Ein Frühlingstag

Es ist Frühling

Frühlingserwachen

Frühlingsgruß

Frühlingskind

Frühlingsträume

Frühlingszeichen

Frühling will es werden

Hörst du den Wind?

Sehnsucht nach dem Frühling

Vorfrühling

Zur Frühlingsfeier

 

 



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Ein Frühlingstag

Ein Frühlingstag so hell und klar,
es grünt und blüht rings um mich her.
Der Wind zerzaust mir sanft das Haar -
die Sonne scheint, was will ich mehr?
 

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Es ist Frühling

Die Sonne zeichnet Schattenbilder,
Frau Amsel baut ihr Nest.
Die Luft wird täglich etwas milder,
nah ist das Osterfest.

Noch stehen Tulpen gut getarnt
in ihrer grünen Hülle,
schon bald erblühen sie voll Stolz
in reicher Farbenfülle.

Der Wind umschmeichelt mich - ein Gruß,
den lächelnd ich erwider.
Mein Herz, von Dankbarkeit erfüllt,
singt jubelnd Frühlingslieder.

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Foto: Privat / Madeira Febr. 2009

Frühling will es werden

Frühling will es werden.
Ich habe es gespürt,
als mich am frühen Morgen
ein Sonnenstrahl berührt´.

Schon stehen Tulpenblätter
und Krokusse vorm Haus,
auch eine Hyazinthe
streckt keck ihr Köpfchen raus.

Verwelktes Laub vom Vorjahr
hängt zitternd noch am Baum,
leicht zögernd löst sich dieser
aus seinem Wintertraum.

Hoch oben auf dem Schornstein
bezieht Herr Storch sein Nest
und Menschenkinder freuen
sich auf das Osterfest.

Der Märzwind lässt mich frösteln,
noch ist es nicht so weit.
Doch singt mein Herz voll Freude:
„Nah ist die Frühlingszeit!“

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Bald

Nur noch ein kleines Weilchen
besinnt sich die Natur.
Bald blühen zarte Veilchen,
die jungen Knospen sprießen
und auf den grünen Wiesen
zergeht des Winters Spur.

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Der Frühling

Beschwingt und voller Übermut
versprüht er seinen Charme.
Tritt lachend vor den Winter hin,
zupft keck an dessen Arm.

Und dieser will dem Schelmenblick
nicht länger widersteh´n.
So schnürt er denn sein Bündel zu
und schickt sich an zu geh´n.

Schon streut vergnügt das Frühlingskind
die Blütenknospen aus,
lässt die Natur auf´s Neu´ entsteh´n
und lockt uns aus dem Haus.

Frischt auf das träge Winterblut,
erleichtert das Gemüt.
So sind wir jung an Herz und Sinn
wenn ringsum alles blüht.

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Frühlingsträume

Weit zieht der Winter sich zurück,
es grünen Busch und Bäume.
Das Lied der Nachtigall heißt Glück
im Glanz der Frühlingsträume.

Natur uns schon erahnen lässt
was wir bald nicht mehr missen
und weisend auf das Osterfest
blüh´n leuchtendgelb Narzissen.

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Hörst du den Wind

Hörst du den Wind? – Ganz leise
singt er des Frühlings Weise
und treibt den Winter aus.
In den noch kahlen Zweigen,
die sich bald knospend zeigen,
baut Amsel sich ihr Haus.

Geschmolzen sind die Flöckchen,
es läuten weiße Glöckchen
nun sanft den Frühling ein.
Sieh nur die Schmetterlinge -
sie tanzen guter Dinge
im Frühlingssonnenschein.

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Frühlingszeichen

Das Winterweiß muss schmelzend weichen.
Die Lerche früh am Morgen singt.
Auf Frühling stehen alle Zeichen,
vom Sonnenkuss erzählt der Wind.

Im nahen Wald regt sich das Leben.
Es knistert, raschelt, knackt und rauscht.
Die Käfer krabbeln, Spinnen weben,
vom Frühlingsduft schon leicht berauscht.

Uns Reichtümer zu Füßen liegen
die wir alljährlich wiederseh´n,
wenn Frösche quaken, Falter fliegen
und Blumen blühen – wunderschön.

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Zur Frühlingsfeier

Seht nur der junge Frühling
ist endlich aufgewacht.
Er hat uns zarte Knospen
und Sonnenschein gebracht.

Auch die Natur wird munter,
sie wirkt bei Tag und Nacht.
Zum Fest der Auferstehung
glänzt sie in ihrer Pracht.

Mit Tulpe, Krokus, Veilchen,
Narziss´ und Tausendschön
will sie zur Frühlingsfeier
in voller Blüte steh´n.

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Sehnsucht nach dem Frühling

Der Winter macht wohl Überstunden,
hat immer noch kein End´ gefunden,
bis in den März hinein.
Zur Weihnachtszeit war es ja herrlich,
inzwischen jedoch - ich sag´s ehrlich,
sind Schnee und Eis mir leicht entbehrlich,
sehn´ mich nach Sonnenschein.

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Frühlingskind

Mit leichtem Schritt und lauem Wind -
eilt es heran - das Frühlingskind -
der Winter will nun gehen.
Er gibt das Zepter aus der Hand -
schon während dort am Waldesrand
noch kahl die Bäume stehen.

Die Amsel baut an ihrem Nest
im zarten knospenden Geäst -
das Blatt ist im Entstehen.
Wenn erst die Frühlingsblumen blüh´n -
ist dieses Nest im Blättergrün
für uns nicht mehr zu sehen.

Vom milden Sonnenstrahl erwärmt
der Falter um die Blüten schwärmt.
Im sanften Frühlingswehen
tanzt leicht beschwingt er durch die Luft -
betört vom süßen Blütenduft
kann er nicht widerstehen.

Und ist die Welt vom Frost befreit -
trägt sie beschwingt das Frühlingskleid
Natur will auferstehen.
So feiern wir – ist es vollbracht -
in herrlich bunter Farbenpracht
ein frohes Wiedersehen.

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Foto: Privat

Vorfrühling

Im Garten steht ein Baum noch kahl
ihn küsst ein warmer Sonnenstrahl.
Er haucht ihm wieder Leben ein
wie schön, bald wird es Frühling sein.

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Frühlingserwachen

Häuser steh´n im Rampenlicht,
Schattenbilder zieren Straßen.
Frühlingssonne wärmt noch nicht,
in der Luft ein kühles Blasen.

Kahles Filigrangeäst,
Vogelnester in den Zweigen.
Wartend auf das Blütenfest
sich die ersten Knospen zeigen.

Drohend ziehen Wolken auf,
löschen aus die Schattenbilder.
Setze an zum Dauerlauf,
hoffe morgen wird es milder.

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Frühlingsgruß

Der Wind bringt uns der Sonne Gruß
Er tanzt beschwingt den Frühlingsreigen
Wiegt sanft mit Ästen sich im Blues
Zupft zart an knospend grünen Zweigen.

Inmitten frostig kalter Spur
Sich Winterling und Krokus zeigen
Des Frühlings Kleid prägt die Natur
Die Vögel brechen früh das Schweigen.

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